DTF-Druck: Druckdaten & Anwendung
Hier findest du alle wichtigen Vorgaben für klassische DTF-Transfers auf Textilien – von der richtigen Dateivorbereitung bis zur Verarbeitung mit Transferpresse oder Bügeleisen.
Projektabmessungen
- Maximale Druckbreite: 56 cm
- Maximale Länge: 250 cm
- Längere Projekte bitte in mehrere Dateien aufteilen
- Motive in der gewünschten Endgröße anlegen
Dateiparameter
- Auflösung: mindestens 200 DPI
- Farbraum: CMYK oder RGB
- Farbige Linien: mindestens 1,0 mm
- Weiße Linien: mindestens 0,5 mm
- Schriften bitte in Pfade umwandeln
Dateiformate
- PDF-Dateien möglich
- PNG-Dateien ohne Hintergrund möglich
- Keine unerwünschten weißen Flächen anlegen
- Datei vor dem Upload sorgfältig prüfen
Empfohlene Presswerte
- Temperatur: ca. 140 °C
- Presszeit: ca. 8–10 Sekunden
- Druck: stark und gleichmäßig
- Folie heiß abziehen, HOT-PEEL
- Nachpressen: ca. 5 Sekunden
Anwendung mit Transferpresse
- Kleidungsstück glatt auf die Presse legen
- Textil einige Sekunden vorpressen
- Transfermotiv an der gewünschten Stelle positionieren
- Mit starkem Druck ca. 6–8 Sekunden aufpressen
- Trägerfolie heiß, ruhig und gleichmäßig abziehen
- Bei Widerstand kurz warten und erneut versuchen
- Mit Teflonbogen oder Backpapier ca. 5 Sekunden nachpressen
Keine Transferpresse?
- Ein Bügeleisen kann als Notlösung verwendet werden
- Bügeleisen auf ca. 150 °C erhitzen
- Backpapier oder Teflonbogen über den Druck legen
- Mit möglichst starkem Druck ca. 1 Minute bügeln
- Nach dem Abkühlen die Folie vorsichtig entfernen
- Temperatur und Druck sind beim Bügeleisen weniger gleichmäßig
- Für professionelle Ergebnisse empfehlen wir eine Transferpresse
Materialhinweis: Bei Polyestergeweben kann es zu Farbwanderung kommen. Wir empfehlen deshalb einen Testdruck. Wenn innerhalb von 3 Tagen keine Farbwanderung sichtbar wird, sollte der Druck seine Farbe unverändert behalten.
Technischer Hinweis: Beim DTF-Druck werden CMYK-Farben und Weiß mit separaten Druckköpfen gedruckt. Dadurch kann bei dunklen Textilien ein weißer Untergrund an den Motivkanten sichtbar werden. Um diesen Effekt zu reduzieren, wird der weiße Untergrund um ca. 0,15 mm gegenüber der Farbe verkleinert. Bei sehr feinen Grafikelementen kann diese Verkleinerung jedoch dazu führen, dass der weiße Untergrund dort teilweise oder vollständig entfällt und sehr dünne Details nicht optimal übertragen werden.